One Health Ansatz

longhorns-326062_1280

„Wie sehr die Gesundheit von Mensch und Tier zusammenhängen, hat uns der Ebola-Ausbruch in Westafrika einmal mehr in dramatischer Weise gezeigt. Zwei Drittel aller Infektionskrankheiten werden von Erregern verursacht, die zwischen Tier und Mensch übertragbar sind. Daher leistet die Erforschung von Zoonosen einen wichtigen Beitrag für den Schutz der menschlichen Gesundheit.“ (Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe)

Die Bundesregierung beabsichtigt, die Forschung zu Zoonosen, das sind Krankheiten, die von Tieren auf Menschen übertragen werden können, zu fördern und hat dazu eine ressortübergreifende Forschungsvereinbarung neu aufgelegt.

one-health_nc

Concept of One Health Connects Humans, Wildlife, Domestic Animals and the Environment; Quelle: https://cvm.ncsu.edu/tag/one-health/;  Sarah Blau, NC State University, Veterinary Medicine

Der One Health Ansatz  verknüpft die Gesundheit von Mensch Tier mit Umweltaspekten und erfordert die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Human- und Veterinärmedizin mit anderen naturwissenschaftlichen Fachrichtungen.

Dieser Gedankengang liegt auch unserem – wenn auch sehr bescheidenen Projekt in Sambia zugrunde. Von gesunden Tieren geht keine Ansteckungsgefahr aus. Insbesondere dafür soll die Kazungula Vet. Clinic mit materieller und personeller Unterstützung durch den Verein „Zambesi Health – Gesundheit für Mensch und Tier e. V.“ sorgen.

Die OIE (World Organisation for Animal Health) implementierte das One Health Konzept Anfang der 2000er Jahre als einen kollaborativen globalen Ansatz, um Risiken für die Gesundheit von Menschen, Haus-  und Wildtieren und die des Ökosystems als Ganzes zu begreifen.